intestinal failure (IF, früher Kurzdarmsyndrom)

Große Serie aus Cleveland Clinic Foundation, Cleveland, OH mit N=500 mit total parenteraler Ernährung wurden zur OP zugewiesen. Mittleres Alter 45 ± 17 Jahre, 5% Kinder. Die Therapiestrategie richtete sich nach dem klinischen Status, der Organfunktion der Eingeweide, der Anatomie des verbliebenen Darms und der Ursache des IF. Chirurgie in 92%, 8% medikamentös weiter. Autologe Darmrekonstruktion in 82%, primäre Tx in 9% und Tx nach autologer Darmrekonstruktion bei weiteren 9%. 84 der Transplantierten erhielten 94 allografts, 71% liver-free und 29% mit Leber. Die 420 Pat. mit autologer Darmrekonstruktion erhielten insgesamt 790 rekonstruktive und „remodeling“ Proceduren (=primäre Rekonstruktion, Interpositionen, Verlängerungen und reduktive/dekompressive Eingriffe). Glucagon-like peptide-2 wurde bei 17 Pat. verwendet. Überleben 86%@1y, 68%@5y; mit wiederhergestellter Ernährungsautonomie 63%@1y und 78%@5y, mit Chirurgie 70% resp. 82%. Autologe Darmrekonstruktion erzielte besseres Langzeitergebniss, die Tx bessere Ernährungsautonomie. Beide Prozeduren waren kosteneffektiv. Anatomie, Bedarf an totaler parenteraler Ernährung, Ursache des IF und Serum Bilirubin waren die Parameter, die ein Vorhersagemodell zur Ernährungsautonomie lieferten.

Abu-Elmagd KM et al. Management of Five Hundred Patients With Gut Failure at a Single Center: Surgical Innovation Versus Transplantation With a Novel Predictive Model An Surg 2019 (ahead of pub)