Barrett – Länge bestimmt Entartungsrisiko

Daten aus einem deutsches Zentrum von 2003 bis 2010, dem dtsch. Krebsregister und aus Publikationen wurden herangezogen. Die Länge des Barrett wurde in sehr kurz (<1cm), kurz (1-<3cm) und lang (≥3cm) unterteilt. An 1017 Pat. mit neu diagostiziertem Barrett-Karzinom (pT1) wurde gezeigt, dass diese in 20% bei sehr kurzem Barrett, 24% mit kurzem und 56% mit langem Barrett auftraten. Die Berechung der jährliche Transitionsrate von Barrett-Läsionen zum Ösopaguskarzinom von 0,01%, 0,03% und 0,22% (sehr kurz bis lang). Die Anzahl der zu endoskopierenden Pat. um ein KArzinom zu verhindern wurde mit 12.364, 3.440 und 450 berechnet. Der Nutzen von Routineendoskopien scheint also nur beim „long segment“ Barrett sinnvoll.

Pohl H et al. Length of Barrett’s oesophagus and cancer risk: implications from a large sample of patients with early oesophageal adenocarcinoma. Gut 2016;65:196-201

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