Periop. ß-Blocker

Von perioperativ verabreichten ß-Blockern ist bekannt, dass sie bei cardiochirurgsichen EIngriffen mit einer verringerten 30 Tage Mortalität einhergehen. In einer recenten Studie wird gezeigt, dass dies auch für Patieten mit 3-4 cardialen Risikofaktoeren gilt, die keinen Herzeingriffen unterzogen werden. Bei Pat. mit ein bis zwei cardialen Risikofaktoren ergibt sich weder ein Vor- noch ein Nachteil, bei Pat. ohne carialen Riskofkatoren wirkt sich eine ß-Blockade (zwischen 8H vor und 24H perioperartiv verabreicht) allerdings negativ auf das Überleben aus. Limitierend ist das retrospektive Kohortenstudiendesign, obwohl 326.489 Pat. untersucht wurden.

Friedell ML et al. β-Blockade and Operative Mortality in Noncardiac Surgery. Harmful or Helpful? JAMA Surg. Published online May 27, 2015 FREE

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein „scientific fraud“, bekannt unter den Namen DECREAS Studien I-VI, wo der führende Autor und PI, Don Poldermans von der Erasmusuniversität Rotterdam gefeuert wurde. Die Studien sollten eine positiven Zusammenhang zwischen perioperartive ß-Blockerfabe (Bisoprolol) und günstigen postoperativen outcome bei nichtcardialen Eingriffen beweisen, waren aber nicht nur nicht nach den Kirterien des „Good Clinical Practice“ geplant sondern in mehreren Punkten gefälscht.

Chopra V, Eagle KA. Perioperative mischief: the price of academic misconduct. Am J Med. 2012;125:953-5

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