Kein Stent vor der Ösophagektomie in kurativer Absicht

Plazierung eines SEMS (Self-expanding metallic stents) vor der Ösophagektomie in kurativer Absicht hat einen negativen Einfluss auf das tumorfreie als auch Gesamtüberleben. Diese französische Studie, die multizentrisch durchgeführt wurde, vergleicht in eine matched pair Analyse 1:4 2 Gruppen mit und ohne SEMS (N=38 vs N=152). Die postoperative Mortalität und Letalität für die Gruppe mit SEMS war 13,2% vs. 8,6% (N.S.), respektive 63,2% vs. 59,2% (N.S.). Die R0 Resektionsrate (71,0% vs. 85,5%, p=0.041), mediane Zeit bis zum Rezidiv (6,5 vs. 9,0 Monate, p=0,040) und das 3-jahres Gesamtüberleben (25% vs. 44%, p=0,023) war für die SEMS signifikant geringer. Nach Bereinigung der möglichen Confounder blieb die Signifikanz eines schlechteren outcomes der SEMS Gruppe mit einem erhöhten Risiko von 1,6 (p=0,038) erhalten.

Mariette C et al. Self-Expanding, Covered Metallic Stent as a Bridge to Surgery in Esophageal Cancer: Impact on Oncologic Outcomes. JACS 2015 [ahead of print]

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