Primär endoskopische Therapie des Barrett-Ösophagus

Neoplasien auf dem Boden einer Barrett (BE) Metaplasie (hochgradige Dysplasie [HGD] und intramukasales Adeno-Karzinom; pT1a) haben ein 40% bis 60%-iges Risiko sich zu einem invasiven Adenomkarzinom zu entwickeln. Mit der endoskopischen Mukosaresektion (EMR) oder Submukosadissektion (ESD) werden verdächtige neoplastische Areale entfernt und der restliche BE wird mit Radiofrequenz behandelt. Diese Publikation aus England und Wales über das Register (UK registry of patients undergoing RFA/EMR for BE-related neoplasia from 2008 to 2013; Trial registration # ISRCTN93069556) zeigt, dass Fortschritte über die Zeit erzielt wurden (definitive Entfernung der HDG nach 12 Monaten von 77% (2007 – 2010) auf 92% (2011-2013), respektive des BE von 56% auf 83%) und dass zwischen 2011 und 2013 die Progression zum invasiven Karzinom 2,1% betrug, was einem Risiko von 3% nach 34 Monaten entspricht.

Wertvolle Daten der endoskopischen Therapie, die die erste Wahl in dieser Konstellation sein sollte. Dies ist an der UK für Chirurgie mit einer hohen endoskopischen  Expertise (mehr als 10.000 Endoskopien pro Jahr) seit Jahren der Fall.

Haidry RJ et al. Improvement over time in outcomes for patients undergoing endoscopic therapy for Barrett’s oesophagus-related neoplasia: 6-year experience from the first 500 patients treated in the UK patient registry. Gut 2014;0:1–8 [ahead of print]

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