Innovationen 2014

1. Fecal Therapy
Fecal transplantation—oder fecal microbiota transplant (FMT)— 90% Heilung für PAt. mit Clostridium difficile Infektion, höher als alle anderen antibiotischen Therapien. Die Entwicklung geht von koloskopischen zu angenehmereren und professionelleren Verfahren. Dies bezüglich wurde sogar „Stuhlbanken“ aufgebaut.
N.b. „microbial imbalance“ des GIT wird mit D.m., rheumatoider Arthritis, Autismus and MS (Multiple Sklerose) in Verbindung gebracht. Die Frage ist nur ob dies nicht ein Eiphänomen ist.

2. Psychiatrische Diagnosen mit fMRT und EEG
Just MA et al. PLoS One. 2014 [Epub ahead of print]. Light GA et al. VSchizo Res. 2014 [Epub ahead of print]. Rissling AJ et al. Neuroimage Clin. 2014;6:424-437

3. Es ist das erste Baby nach einem Jahr nach Uterustransplantation zur Welt gekommen

6. „time is brain“
Je früher Pat. mit Schlaganfall behandelt werden desto besser ist die Rekonvaleszenz. Bedeutung der „Stroke Units“
Ebinger M et al. PHANTOM-S substudy. JAMA Neurol. 2014 [Epub ahead of print]

4. Neue Antibiotika, tatsächlich?
Die Pipeline an neuen AB ist dünn, aber dennoch vorhanden. Seit Jahrzehnten wurde kein neue Generation auf den Markt gebracht sondern nur die alten in Bioverfügbarkeit und Pharmokinetik modifiziert. So ist es auch bei den neuen: Tedizolid (Oxazolidinon), oral, ähnlich dem Linezolid aber mit längerer Verfügbarkeit und billiger. Vor allem gegen MRSA. Dalbavancin, i.v., 6 Tage Halbwertszeit. Oritavancin, mit wochenlanger Wirkung. Die beiden letzten gehörten zur Gruppe der Glykopeptide, wie auch Vancomycin oder Teicoplanin

5. Smartphones als Medizinprodukt (MP) oder „brain“ eines MP

  • Das Konzept der von Patienten generierten eigenen Daten über seine/ihre Gesundheit ist nichts neues, aber Blutdruckmessung und Glukosetests aus der Fingerbeere mit Tagebucheintragungen finden bald ihr Ende und werden durch neue Verfahren mit Smartphones, resp. „wearable technology“ ersetzt. Diese Technologie misst nicht nur, sondern interpretiert auch, oder meldet die Daten an kompetente Stellen weiter.
  • „Medication compliance“ ist ein großes Problem. Eine winzige, sehr billige („a few Pennies“) elektronische Vorrichtung an die Tabletten gekoppelt sendet ein Signal an eine Smartphone wenn es mit Magensaft in Berührung kommt. (Proteus Digital Health)
  • Verlaufsbeobachtung der Makuladegeneration, in Zukunft auch für Glaukom und Katarakt mit dem Handy (Portable Eye Examination Kit [PEEK]). Myung D et al. Journal MTM 2014;3:1:9-15
  • Artificial Pancreas („bionic pancreas“). Ein Sensor, der den Blutzucker misst mit einer Insulinpumpe verbunden ist nichts neues und hat sich nicht durchgesetzt. Was jetzt dazukomme ist as „Gehirn“ in Form von Smartphones. Damit erwartet man sich den Durchbruch. Finan DA, et al. Hypoglycemia reduction capability and insulin dosing behavior of a predictive controller. Program and abstracts of the 74th American Diabetes Association Scientific Sessions, June 13-17, 2014; San Francisco, California. Abstract 232-OR.

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