Stressulkusprophylaxe bei beatmeten Intensivpatienten

Stressulzera im oberen GIT sind bei Intensivpatienten häufig. Daher haben sich in der Vergangenheit seit den 80er Jahren zuerst die H2-Antagonisten und später die Protonenpumpenhemmer (PPI) als Prophylaxe durchgesetzt. Letztere waren wegen erhöhter Pneumonieraten in „Verruf“ gekommen. Diese retrospektive Studie zeigt, dass neben den Pneumonien in der PPI Gruppe auch vermehrt Blutungen im oberen GIT und Clostridien diff. Infektionen auftraten. Allerdings müsste dies in einer kontrollierten prospektiven Untersuchung noch bestätigt werden.

MacLAren R et al. Histamine-2 receptor antagonists vs proton pump inhibitors on gastrointestinal tract hemorrhage and infectious complications in the intensive care unit. JAMA Intern Med. 2014;174:564-74.

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