Assistierter Selbstmord hat sich seit der Legalisierung in der Schweiz verdoppelt

Bericht der Gerichtsmedizin Zürich. Durch die Legalisierung des assistierten Selbstmordes 2008 in der Schweiz, hat sich ein richtiger Selbstmordtourismus entwickelt, hauptsächlich aus Deutschland und UK. 611 waren zwischen 2008 und 2012 Nicht-Schweizer, 86 waren es 2009 und bereits 172 im Jahr 2012. Die Organisation Dignitas organisierte in 3 von 4 Fällen. Die Patienten waren zwischen 23 und 79 Jahre alt und hauptsächlich waren neurologische Erkrankungen (fast die Hälfte) wie Parkinson und mulitple Sklerose und nur in ⅓ Karzinomerkrankungen. Es besteht eine deutliche Nachfrage auch bei Erkrankungen die nicht die Kriterien erfüllen.

Gauthier S et al. Suicide tourism: a pilot study on the Swiss phenomenon. J Med Ethics 2014 [Published Online First]

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