Ioan Holender – ein Zeitgenosse mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein

In der Samstag Ausgabe der Salzburger Nachrichten vom 3. Mai 2014 hält der ehemalige Direktor der Wiener Staatsoper das jüngste Ansuchen der Präsidentin der Salzburger Festspiele um einen Millionenbetrag an zusätzlichen staatlichen Subventionen für „unmäßig“ und erwidert energisch. In einem Interview bietet er auch Alternativen an, aber eine seiner Aussagen ist besonders bemerkenswert: „… ich fordere Verständnis für die allgemeine Lage im Land. Und ich (Anmerkung: Holender) frage: Wie groß ist die moralische Rechtfertigung von mehr Geld für Opern, Konzerte und Theater im Sommer, wenn Schulklassen vergrößert und Lehrer schlechter bezahlt werden, wenn Ärzte in Spitälern zu viel arbeiten und die Zahl der Polizeistationen reduziert wird?
Meine Hochachtung für so viel Zivilcourage

Salzburger Nachrichten 3. Mai 2014

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