Die zentrale Pankreasresektion hat ihren Wert

Arbeit aus Frankreich mit einer relativ großen Erfahrung (100 Patienten in 12 Jahren) mit dieser Operation hauptsächlich bei neuroendokrinen Neoplasien (NEN 35%), intraduktaler papillärer muzinöser Neoplasie (IPMN; 33%), solid-pseudopapillärer Neoplasie (12%, Frantz-Tumor) und muzinösen Zystadenomen (6%). Postop. Letalität: 3%, schwere Komplikationen (Clavien-Dino 3-4) 15%, hauptsächlich klassischerweise Fisteln mit 6 Re-Operationen (6%). Langzeitkomplikationen (mediane Beobachtung 36 Monate) exokrine Insuffizienz 6%, endokrin 2%. Interessant dabei war der Umstand, dass unter den NENs 4 Fälle von positiven Lymphknoten vorhanden waren (ein Pat. hat Lebermetastasen entwickelt)

Diese Form der Operation führen wir an der UK für Chirurgie selten auch durch. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie decken sich mit unseren Erfahrungen. Die po. Morbidität und Letalität unterschiedet sich nicht von der Pankreaskopf- oder Linksresektion. Die endokrinen Langzeitergebnisse sind offensichtlich günstig.

Goudard Y et al. Reappraisal of Central Pancreatectomy – A 12-Year Single-Center Experience. JAMA Surg. Published online February 26, 2014

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