Die Fertigkeit der ChirurgInnen bedingt die po. Komplikationsrate

Wieder eine interessante Arbeit von Birkmeyer und Finks in einer Reihe von Untersuchungen, die sich mit dem Qualitätsmanagement in der Chirurgen befassen. Diesmal wurden 20 barbarische Chirurgen währen ihrer Operation (laparoscopic gastric bypass) gefilmt und dies wurde von 10 Chirurgen an Hand von kritischen Parametern, die für die operative Qualität im Sinne der Fertigkeit oder Geschicklichkeit stehen, von 1-5 (je besser die operative Fertigkeit desto höher die Punktezahl) quantifiziert. Die Mittelwerte betrugen 2,6 bis 4,8. ChirurgInnen des unteren Quartils hatten 14,5% po Komplikationen, die des oberen Quartils 5,2% (P<0,001). Ähnlicher beträchtlicher Unterschied in der Letalität (0,26 vs 0,05, P<0,1). Die Chirurgen mit schlechter Performance intraop. hatten auch längere OP-Zeiten (137 Min. vs. 98 Min., P<0.001), höhere Re-OP Raten (3,4% vs. 1,6%, P=0,01) und häufigere ungeplante Wiederaufnahmen (6,3% vs. 2,7%; P<0,001).

Die Ergebnisse sind nicht überraschend, aber in diesem Versuchsansatz so noch nie gezeigt. Die Ergebnisse können auf alle größeren OPs umgelegt werden.

Birkmeyer JD et al. Surgical skill and complication rates after bariatric surgery. N Engl J Med 2013;369:1434-42

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s