Körperliche Aktivität ist adjuvante Therapie beim KRK

Diese Studie zeigt erneut, dass bei 2.293 Patienten mit nicht-metastasiertem operieren KRK, die eine körperliche Aktivität pro Woche von > 3.5 METS (1 metabolische Einheit = 150 Minuten „aktives“ Gehen) absolvieren, länger leben (prediagnosis physical activity: relative risk [RR], 0.72; 95% CI, 0.58 to 0.89; postdiagnosis physical activity: RR, 0.58; 95% CI, 0.47 to 0.71). Weiters – und das ist neu – konnte gezeigt werden, dass mehr als 6 Stunden pro Tag sitzend verbracht mit einem schlechteren Überleben assoziiert ist (prediagnosis sitting time: RR, 1.36; 95% CI, 1.10 to 1.68; postdiagnosis sitting time: RR, 1.27; 95% CI, 0.99 to 1.64). Die Ergebnisse des Verhaltens sind vor und nach der Operation signifikant unterschiedlich.

Es gibt einerseits die Studie der AGMT und bald die der ABCSG, die dies in einem randomisierten Design prüft. Wir rekrutieren diese Studien und empfehlen unabhängig jedem unserer Patienten nach OP wegen eines KRK die körperliche Aktivität unter sportärztlicher Kontrolle, egal ob die Pat. vorher sportlich waren oder nicht. Zusammenarbeit mit Prof. Niebauer vom Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin und der UK für Medizin 3 (Prof. Greil). Siehe auch Kolorektales Karzinom, Adipositas, körperliche Aktivität und CTNNB1 vom 28.2.2013

Campbell PT; Patel AV; Newton CC; Jacobs EJ; Gapstur SM Associations of recreational physical activity and leisure time spent sitting with colorectal cancer survival. J Clin Oncol. 2013; 31(7):876-85

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