Cyberkriminalität im Gesundheitswesen könnte bald zu einem echten Problem werden

Bislang sind Gesundheitssysteme noch von größeren Hacker-Angriffen verschont geblieben. Dennoch, es gibt massive Sicherheitslücken (http://www.washingtonpost.com/investigations/health-care-sector-vulnerable-to-hackers-researchers-say/2012/12/25/72933598-3e50-11e2-ae43-cf491b837f7b_story.html) und viele Verantwortliche im Gesundheitswesen, namentlich in Krankenhäusern, konzentrieren sich auf Angriffe von außen und versperren den Zugang über „Firewalls“, was wiederum für wissenschaftliches Arbeiten hinderlich ist. Viel gravierender sind aber die Sicherheitslücken hinter der Firewall. So kommen die Krankenhausinformationssysteme (KIS) aus der Industrie und sind im Ablauf nicht an die Klinik angepasst, oder lassen sich gar nicht anpassen, da wegen des Kostendruckes auch hier gespart wird. So erlebe ich zum Beispiel jeden Tag, dass PCs „offen“ sind, da es für Mitarbeiter umständlich ist sich jedes mal abzumelden. Entsprechende Systeme, die hier Abhilfe schaffen gibt es genügend, sie werden aber nciht eingesetzt. Dies ist nur ein Aspekt, dennoch müssen vermehrt Anstrengungen unternommen werden um die Gefahren von Datendiebstahl im Krankenhaus von vornherein fast unmöglich zu machen. Die modernen Möglichkeiten auf illegale Weise an Daten heranzukommen scheinen schier unbegrenzt (http://derstandard.at/1356426429251/Ex-US-Geheimdienstler-Die-Stasi-haette-ihre-Freude-an-unserer-Ausruestung).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s